ADHS Diagnostik für Erwachsene | Würzburg

ADHS-DIAGNOSTIK 

Strukturierte AD(H)S-Diagnostik für Erwachsene

Die Abklärung richtet sich an Erwachsene, die sich schon länger durch Beschwerden wie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme, innerer Unruhe, Impulsivität oder Schwierigkeiten bei Organisation, Zeitmanagement und Alltagsstruktur beeinträchtigt fühlen.

 

Ziel der Diagnostik ist es, die bestehenden Beschwerden fachlich einzuordnen und sorgfältig zu prüfen, ob die diagnostischen Kriterien einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung erfüllt sind. Dabei wird nicht nur auf einzelne Symptome geschaut: Auch die persönliche Entwicklung und Lebensgeschichte sowie mögliche andere oder zusätzliche Erklärungen für die Beschwerden werden berücksichtigt. Dazu können beispielsweise anhaltende Stressbelastungen, depressive Symptome, Ängste, Schlafprobleme oder andere psychische bzw. psychosoziale Belastungen gehören.

 

Wie läuft die Diagnostik ab?

Eine AD(H)S-Diagnostik besteht aus mehreren Bausteinen. Dazu gehören unter anderem:

  • ein ausführliches klinisches und diagnostisches Gespräch
  • eine ausführliche biografische Anamnese
  • standardisierte Fragebögen
  • die Betrachtung der aktuellen Beschwerden und ihrer Auswirkungen auf den Alltag
  • die Einordnung möglicher anderer oder zusätzlicher Ursachen der Beschwerden

Eine besondere Bedeutung hat die Frage, ob entsprechende Symptome bereits in der Kindheit oder Jugend bestanden haben. Denn AD(H)S ist eine Störung mit Beginn in der Kindheit. Deshalb werden auch die frühe Entwicklung, die Schulzeit und relevante Erfahrungen aus Kindheit und Jugend betrachtet. Wenn möglich und sinnvoll, können ergänzende Informationen aus der Kindheit – beispielsweise durch frühere Unterlagen oder Angaben von Eltern bzw. anderen Bezugspersonen – in die diagnostische Einschätzung einbezogen werden.

 

Was passiert nach der Diagnostik?

Am Ende der Diagnostik werden die erhobenen Informationen und Ergebnisse gemeinsam besprochen. Sie erhalten eine verständliche Einschätzung dazu, wie die Beschwerden einzuordnen sind und ob die diagnostischen Kriterien einer AD(H)S erfüllt sind.

Darüber hinaus besprechen wir Empfehlungen für das weitere Vorgehen. Dabei kann es beispielsweise um geeignete Behandlungsmöglichkeiten, den Umgang mit den Beschwerden im Alltag oder eine fachärztliche bzw. therapeutische Anbindungen gehen.

 

Ergänzend zur diagnostischen Abklärung biete ich eine ADHS-Gruppe für Erwachsene an. Diese bietet einerseits einen Austausch mit Menschen, die ähnliche Schwierigkeiten erleben, sowie andererseits das Erlernen alltagsnaher Strategien zum Umgang mit ADHS in Berufs- und Privatleben. Bei entsprechendem Bedarf kann im Anschluss an die Diagnostik eine Anbindung an die Gruppe besprochen werden.


Was kostet die AD(H)S-Diagnostik?

Die Abrechnung der Diagnostik kann über Ihre private Krankenversicherung oder Beihilfestelle erfolgen. Ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden, hängt von den jeweiligen individuellen Vertrags- bzw. Beihilfebedingungen ab.

 

Für gesetzlich Versicherte ist die Kostenübernahme für eine AD(H)S-Diagnostik in einer Privatpraxis über die Krankenkasse in der Regel nicht möglich. In diesem Fall müssen die Kosten zumeist selbst übernommen werden. Sollte im Anschluss an die Diagnostik eine psychotherapeutische Behandlung in meiner Praxis in Frage kommen, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Abrechnung über das sog. Kostenerstattungsverfahren erfolgen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

Wenn Sie Fragen zum näheren Ablauf oder zu den Kosten der AD(H)S-Diagnostik haben, nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt mit mir auf. 

 

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